KZ-Gedenkstätte Wöbbelin KZ-Gedenkstätte Wöbbelin
KZ-Gedenkstätte Wöbbelin
KZ-Gedenkstätte Wöbbelin

KZ-Gedenkstätte Wöbbelin

Gedenkstätte, Museen & Gedenkstätten
Wöbbelin

Das Außenlager Wöbbelin des KZ Hamburg-Neuengamme wurde Ende 1944 von der SS errichtet und existierte bis zur Befreiung nur etwa zehn Wochen. Die ersten 700 Häftlinge kamen Mitte Februar aus Neuengamme und waren maßgeblich an der Fertigstellung des Hauptlagers in Wöbbelin beteiligt.

Es bestand wahrscheinlich aus fünf Unterkunftsbaracken sowie einem Küchen- und Sanitärtrakt. Es wurde im Rahmen sogenannter Evakuierungstransporte genutzt, nahm also Häftlinge aus anderen, bereits geschlossenen Lagern auf. Bereits Ende April 1945 wurde das Lager aufgegeben und seine Räumung beschlossen. Die aber fand aus nicht geklärten Umständen nicht statt, was als lebensrettender Umstand gewertet wird.

Für mehr als 1.000 der über 5.000 Häftlinge des KZ Wöbbelin kam die Befreiung am 2. Mai 1945 durch die 82. US-Luftlandedivision zu spät. Ihre Leichen, in Massengräbern verscharrt oder achtlos auf dem KZ-Gelände liegengelassen, wurden auf Befehl der amerikanischen Militärbehörden durch die deutsche Bevölkerung in Ludwigslust (zwischen Schloß und Stadtkirche), in Schwerin (am Platz der Opfer des Faschismus), in Hagenow (am Krankenhaus) und in Wöbbelin (im Theodor-Körner-Park) zur letzten Ruhe gebettet.

Alljährlich - u.a. zum Tag der Befreiung des KZ Wöbbelin - kommen Menschen aus europäischen Ländern, den USA und Israel nach Wöbbelin, um der Opfer des Konzentrationslagers zu gedenken.

Regelmäßig wird zu mehrtägigen Jugend-Workcamps, oft mit internationaler Beteiligung, nach Wöbbelin eingeladen. Mit Hilfe dieser Workcamps wurde in den vergangenen Jahren ganz besonders die archäologische Bearbeitung des ehemaligen Lagergeländes an der Bundesstraße 106, ca. vier Kilometer außerhalb Wöbbelins in Richtung Ludwigslust, durchgeführt.

Hier stehen heute eine Gedenktafel der US-amerikanischen 82. Luftlandedivision, die das Lager am 2. Mai 1945 befreite, sowie eine Informationstafel mit einem ausführlichen Lageplan. Ganz in der Nähe, bei den Massengräbern im Wald bei Neu Lüblow, befindet sich eine weitere Gedenkstätte für das KZ Wöbbelin.

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